Abschlussfahrt der Klassen M9a und 9b nach Italien
Müde und verschlafen stiegen wir um 4:45 Uhr in den Bus. Eigentlich wollten wir direkt ab in den Süden starten, doch dann mussten wir feststellen, dass es sich einer unserer Mitschüler nicht nehmen ließ, länger im Bett liegen zu bleiben als wir es getan haben und so mussten wir eine viertel Stunde länger warten bis die Fahrt los ging.
Nach der anstrengensten Busfahrt unseres Lebens (ca. 13 Stunden) kamen wir total
erschöpft in Eraclea Mare an, wo unser Hotel auf uns wartete. Äußerlich sah
unser Hotel „Corallo“ ganz gut aus, doch nach der Zimmervergabe gab es eine böse
Überraschung: Die Zimmer (eigentlich für 2 Personen gedacht) waren viel zu
klein, denn die zusätzlichen zwei Notbetten versperrten sogar den Weg an der Tür
ins Zimmer und auch das Badezimmer war so klein, dass man gleichzeitig duschen
und auf die Toilette gehen konnte. Der Balkon war dafür umso besser, da er
bestens geeignet war um dort unsere nächtlichen Treffen abzuhalten. Auch der
Anblick des Strandes, des Meeres und der Einkaufsstraße ließen unsere Herzen
höher schlagen.
Am Dienstag morgen machten wir uns mit Boot, Badetuch und Sonnencreme auf,
Richtung Strand. Das Wasser war klar, der Sand sauber und unsere Liegen waren
mit Sonnenschirmen ausgestattet. Dort ließen wir uns entweder braun „brutzeln“,
bauten Sandburgen oder gruben uns gegenseitig ein. Die Tage am Strand genossen
wir sehr, da wir dort richtig vom ganzen Quali-Stress abschalten konnten.
Nach dem Abendessen nutzten wir unsere Freizeit zum Shoppen oder
Volleyballspielen. Auch die italienischen Schnaken hatten großen Appetit und
ließen in den Abendstunden so manch einen verzweifeln und den „Autan“-Konsum
rapide ansteigen. Man soll es Schicksal nennen oder nicht, aber der Supermarkt,
der gegenüber von unserem Hotel lag, hieß doch tatsächlich „Quali“. Die Schule
ließ uns einfach nicht los. So konnte man des öfteren die Aussage hören: „Ich
geh mal schnell zum Quali!"
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus und der Fähre nach Venezia (Venedig). Die
Stadtführung war interessant und aufregend zugleich, auch wenn uns bei der
extremen Hitze der Schweiß nur so vom Körper rann. Nach der Führung hatten wir
dann die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Am Donnerstag war wieder „Strandtag“ angesagt. Nach dem Beachvolleyball - Match
„Schüler gegen Lehrer“ genossen wir den letzten Tag die italienische Sonne.
Die Heimfahrt am Freitag war zwar wieder sehr lang, aber auch sehr amüsant,
da viele Lieder gedichtet und gesungen wurden.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass zwar nicht alles „perfekt“ war,
aber vielleicht gerade deswegen so unvergesslich. Es war die beste Fahrt, die
wir je gemacht haben!
Die 9. Klassen