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Auswirkung der Zerstörung des Regenwaldes

Auswirkung
Wo einmal grüner Regenwald war, ist jetzt nur noch eine trostlose Wüste. Wenn ein Baum gefällt wird, ist der Nährstoffkreislauf für zehn Jahre unterbrochen. Der Boden ist unfruchtbar und es kann nichts mehr wachsen, weil die Sonne den Boden austrocknet und starke Regenfälle ihn wegschwemmen, da keine Baumwurzeln mehr da sind, die ihn halten können.

Der Regenwald funktioniert nicht mehr wie ein weltweiter Klimamotor. Die gewaltigen Stürme, die über dem Regenwald entstehen, sind Ursache für die kalten und warmen Luftströmungen, die das Wetter bestimmen. Fehlen diese, verändert sich das Klima auf der ganzen Erde.

Der Regenwald produziert seinen eigenen Regen und den Regen für weiter entfernte Gebiete. Durch die Abholzung des Regenwaldes im Westen, regnet es im Norden weniger. Dadurch breitet sich die Sahara jährlich 20 Kilometer nach Süden aus.

Die riesigen Pflanzenmassen der Regenwälder binden eine enorme Masse an Kohlenstoff. Beim Verbrennen ganzer Waldflächen entweicht dieser als Kohlendioxid. Der Kohlendioxidgehalt der Luft nimmt zu und sorgt dafür, dass die Sonnenstrahlen zwar auf die Erde gelangen, aber die Wärmeabstrahlung verhindert wird. Deshalb wird es wärmer auf der Erde. Die weiteren Folgen sind dann Trockenheit, Schmelzen der Eismassen und Überschwemmungen.

So wirkt sich Regenwald auch auf das Klima in Europa aus.