Das Volk der Yanomamis
Die Yanomami sind das letzte große
Indianervolk, das sich bis jetzt seine ursprüngliche Lebensform
erhalten konnte und heute noch etwa 19000 Menschen zählt.
Es lebt im
Nordwesten Brasiliens und im Süden Venezuelas in einem Gebiet von
der Größe der Schweiz.
Die Yanomami bewohnen ein Dorf mit ca. 250 Personen. In der Mitte des Dorfes steht eine große runde Wohn- und Schlafhütte. Ihr Leben ist auf die Gemeinschaft ausgerichtet: Eigentum und Wohlstand dienen der Gemeinschaft. Da der Boden im Regenwald nur kurze Zeit genutzt werden kann, zieht ein Dorf alle drei bis vier Jahr an einen anderen Platz. Sie benötigen mehr Land als dies bei einem Bauern bei uns der Fall ist.
Die Yanomami haben eine angepasste Lebens- und Wirtschaftsweise entwickelt:
- steinzeitlich
- in Rundhütten
- offene Feuerstelle
- Frauen versorgen Hütte und Feld.
- Sie sammeln Wildgemüse.
- Männer sind Jäger und Fischer.
- Sie töten nicht auf Vorrat und nicht im Übermaß
- Sie jagen Wollaffen, Puma, Gürteltier, Faultier, Hühnervogel und Fische.
Die Yanomamis treiben ein wenig Landwirtschaft: Zuckerrohr, Bananen, Mangos, Papayas.
Die Kinder der Yanomamis
- sind ruhig und ausgeglichen,
- tragen Schmuck aus Kokosperlen,
- spielen dem, was sie finden, oder mit kleinem Pfeil und Bogen,
- lutschen Zuckerrohr.




