Abschluss des Comenius-Projektes
Drei Jahre „Prima Klima" vorbei
Das Comenius Projekt „Prima Klima" läuft nach diesem Schuljahr aus. Schauen wir drei Jahre zurück und sehen, welche Bedeutung dies für unsere Schule hatte. Im ersten Jahr des Projektes galt es erst einmal festzustellen, wie das Klima an unserer Schule war. Hierzu führten wir einen Fragebogen für Schüler, Eltern und Lehrer durch. Von den Ergebnissen der
Befragungen hing nun die weitere Planung ab. Wie können wir ein schon vorhandenes gutes Klima noch verbessern, stellte sich uns die Frage. Gemeinsamkeit fördern, etwas gemeinsam erreichen und steigern des Verantwortungsbewusstsein wählten wir uns im zweiten Projektjahr als Schwerpunkte.
Mit dem Beginn der „Patenschaft" übernahmen Schüler der achten bis zehnten Klasse die Betreuung der Neuankömmlinge der fünften Klassen. Sie standen den Jüngeren in allen Fragen zur Seite. Ebenso fanden verschiedene Aktionen mit den Paten statt. Gemeinsames
Spielen, zusammen frühstücken, den Patenkindern auf der Eisbahn behilflich sein und sogar bei einem Sportfest „Das Kreuz mit dem Kreuz", eigenverantwortlich eine Spielstation leiten, waren die Aufgaben der Paten. Zieht man ein Resümee aus den Veranstaltungen, kann man sagen, dass sowohl die Älteren als auch die Jüngeren Erfahrungen sammeln durften, die ohne das Comenius Projekt sicher nicht zustande gekommen wären. Die Patenschaft wurde von allen Beteiligten als eine prima Sache aufgenommen, da Verantwortung zu übernehmen auch gelernt sein will.
Das Comenius Projekt „Prima Klima" läuft nach diesem Schuljahr aus. Schauen wir drei Jahre zurück und sehen, welche Bedeutung dies für unsere Schule hatte. Im ersten Jahr des Projektes galt es erst einmal festzustellen, wie das Klima an unserer Schule war. Hierzu führten wir einen Fragebogen für Schüler, Eltern und Lehrer durch. Von den Ergebnissen der
Befragungen hing nun die weitere Planung ab. Wie können wir ein schon vorhandenes gutes Klima noch verbessern, stellte sich uns die Frage. Gemeinsamkeit fördern, etwas gemeinsam erreichen und steigern des Verantwortungsbewusstsein wählten wir uns im zweiten Projektjahr als Schwerpunkte.
Mit dem Beginn der „Patenschaft" übernahmen Schüler der achten bis zehnten Klasse die Betreuung der Neuankömmlinge der fünften Klassen. Sie standen den Jüngeren in allen Fragen zur Seite. Ebenso fanden verschiedene Aktionen mit den Paten statt. Gemeinsames
Spielen, zusammen frühstücken, den Patenkindern auf der Eisbahn behilflich sein und sogar bei einem Sportfest „Das Kreuz mit dem Kreuz", eigenverantwortlich eine Spielstation leiten, waren die Aufgaben der Paten. Zieht man ein Resümee aus den Veranstaltungen, kann man sagen, dass sowohl die Älteren als auch die Jüngeren Erfahrungen sammeln durften, die ohne das Comenius Projekt sicher nicht zustande gekommen wären. Die Patenschaft wurde von allen Beteiligten als eine prima Sache aufgenommen, da Verantwortung zu übernehmen auch gelernt sein will.
Klassenrat
Eigenverantwortlich Entscheidungen treffen war ein Schwerpunkt beim so genannten „ Klassenrat". Hier sollen die Schüler in einer Sitzung gemeinsam über Probleme der Klasse diskutieren, Lösungen suchen und diese auch finden. Der Rat, der wie ein Vorstand aus einer kleinen Gruppe der Klasse besteht, leitet die Sitzungen, stellt die gefundenen Entscheidungen dar und ist auch für deren Umsetzung verantwortlich. So wird den Schülern im Schonraum Schule eine friedliche Form der Problemlösung angeboten und die Möglichkeit des selbst bestimmten Handelns gegeben.
Eigenverantwortlich Entscheidungen treffen war ein Schwerpunkt beim so genannten „ Klassenrat". Hier sollen die Schüler in einer Sitzung gemeinsam über Probleme der Klasse diskutieren, Lösungen suchen und diese auch finden. Der Rat, der wie ein Vorstand aus einer kleinen Gruppe der Klasse besteht, leitet die Sitzungen, stellt die gefundenen Entscheidungen dar und ist auch für deren Umsetzung verantwortlich. So wird den Schülern im Schonraum Schule eine friedliche Form der Problemlösung angeboten und die Möglichkeit des selbst bestimmten Handelns gegeben.
Gemeinsamkeit
Ein weiterer Aspekt der Verbesserung unseres Schulklimas war die Gemeinsamkeit. Gemeinsam, also alle Schüler jeder Jahrgangsstufe,etwas zusammen auf die Beine zu stellen, versuchten wir in dem Musical „Nur gemeinsam sind wir stark" zum Ausdruck zu bringen. Fast die Hälfte der Schule hat sich an diesem Projekt beteiligt und wer bei den Veranstaltungen anwesend war, weiß, dass es auf ganzer Linie ein Erfolg war. An dieser Stelle sei erwähnt, dass all diese Veranstaltungen ohne„helfende Hände", die meist im Hintergrund zu finden sind, nicht möglich wären. Eltern, Hausmeister und auch alle Lehrer verdienen sich ein Dankeschön für ihre Mühen, ihre Bereitschaft zu zusätzlicher Arbeitszeit und ihrem Engagement. Ohne dies wäre ein Schulleben auf diesem Niveau nicht möglich.
Im dritten Projektjahr stand neben der Fortführung schon eingeführter und bewährter Projekte, eine Weihnachtsaufführung und der Lehreraustausch im Mittelpunkt. Die fünften Klassen durften sich wieder über eine Betreuung mit Paten in den Anfangswochen freuen. Der Klassenrat diente als Basis um Probleme in Klassen lösen zu können.„Weihnachten bei Freunden" eine Theater- und Tanzaufführung begleitet von der Band und dem Chor, sollte einen Einblick in die verschiedenen Weihnachtsbräuche unserer Comenius-Partner geben.
Eine nicht geplante Zusatzveranstaltung machte es auch den Eltern möglich dieses Stück zu sehen. Sogar die Sitzplätze reichten an diesem Abend nicht aus, die Aula war voll besetzt, und es war eine beeindruckende Leistung unserer Schüler.
In diesen drei Jahren fand auch ein regelmäßiger Lehreraustausch zwischen den Partnerschulen statt. Diese gegenseitigen Besuche dienten dazu Einblicke in die verschiedenen Schulsysteme, unterschiedlichen Arbeitsweisen und die Arbeitsbedingungen der Partner kennen zu lernen. Die Erfahrungen und die Freundschaften, die sich aus diesen Besuchen ergeben haben, werden auch über das Ende des Projektes hinaus ihren Einfluss auf unser Schulleben haben.
Vergleich der Schulsysteme
Einen Vergleich zwischen den Schulsystemen kann man eigentlich gar nicht stellen, denn jeder hat ganz andere Voraussetzungen.
Stehen die norwegischen und isländischen Schüler lang nicht so unter einem Leistungsdruck wie die deutschen Schüler, da sie kein so aufwendiges Bewertungssystem wie wir haben, so herrscht dort eine ganz andere Disziplin wie bei uns. Zwischen Schülern und Lehrern besteht ein viel innigeres Verhältnis, fast freundschaftlich, da die Schüler von diesen ja auch keine Beurteilung zu befürchten haben.
In Polen hingegen müssen sich die Schüler mit Schichtunterricht begnügen, da die Schüleranzahl und die Gebäudekapazität deutlich auseinanderklaffen. So hat jedes System
für sich seine Vor- und Nachteile.
Besonders auffallend jedoch war die Gastfreundschaft, Aufgeschlossenheit und Zufriedenheit unserer Partner. Es war uns eine Freude, uns bei ihren Gegenbesuchen zu
revanchieren.
Besuch der norwegischen Klasse in Deutschland
Für jede Gruppe krönender Abschluss des Projektes war der Besuch einer norwegischen Klasse in Deutschland. Hier fand ein Treffen mit den deutschen Brieffreunden in Michelau statt. Endlich konnte man sich mal in die Augen schauen und den anderen anfassen, dem man ;schon seit drei Jahren Briefe schrieb. Norwegische Eltern, die ihre Kinder auf deren Abschlussfahrt begleiteten, durften auch deutsche Schulluft schnuppern und sich dank Herrn Hein mit unserem Dorf Gochsheim vertraut machen, während sich ihre Kinder in unserem Schwimmbad über ein gemeinsames Badevergnügen mit der Klasse 5a erfreuten. Ein gemeinsamer Besuch in Würzburg, bei dem unsere Kinder Paten für die norwegischen Gäste waren, war für alle ein unvergessenes Erlebnis.
Ein weiterer Aspekt der Verbesserung unseres Schulklimas war die Gemeinsamkeit. Gemeinsam, also alle Schüler jeder Jahrgangsstufe,etwas zusammen auf die Beine zu stellen, versuchten wir in dem Musical „Nur gemeinsam sind wir stark" zum Ausdruck zu bringen. Fast die Hälfte der Schule hat sich an diesem Projekt beteiligt und wer bei den Veranstaltungen anwesend war, weiß, dass es auf ganzer Linie ein Erfolg war. An dieser Stelle sei erwähnt, dass all diese Veranstaltungen ohne„helfende Hände", die meist im Hintergrund zu finden sind, nicht möglich wären. Eltern, Hausmeister und auch alle Lehrer verdienen sich ein Dankeschön für ihre Mühen, ihre Bereitschaft zu zusätzlicher Arbeitszeit und ihrem Engagement. Ohne dies wäre ein Schulleben auf diesem Niveau nicht möglich.
Im dritten Projektjahr stand neben der Fortführung schon eingeführter und bewährter Projekte, eine Weihnachtsaufführung und der Lehreraustausch im Mittelpunkt. Die fünften Klassen durften sich wieder über eine Betreuung mit Paten in den Anfangswochen freuen. Der Klassenrat diente als Basis um Probleme in Klassen lösen zu können.„Weihnachten bei Freunden" eine Theater- und Tanzaufführung begleitet von der Band und dem Chor, sollte einen Einblick in die verschiedenen Weihnachtsbräuche unserer Comenius-Partner geben.
Eine nicht geplante Zusatzveranstaltung machte es auch den Eltern möglich dieses Stück zu sehen. Sogar die Sitzplätze reichten an diesem Abend nicht aus, die Aula war voll besetzt, und es war eine beeindruckende Leistung unserer Schüler.
In diesen drei Jahren fand auch ein regelmäßiger Lehreraustausch zwischen den Partnerschulen statt. Diese gegenseitigen Besuche dienten dazu Einblicke in die verschiedenen Schulsysteme, unterschiedlichen Arbeitsweisen und die Arbeitsbedingungen der Partner kennen zu lernen. Die Erfahrungen und die Freundschaften, die sich aus diesen Besuchen ergeben haben, werden auch über das Ende des Projektes hinaus ihren Einfluss auf unser Schulleben haben.
Vergleich der Schulsysteme
Einen Vergleich zwischen den Schulsystemen kann man eigentlich gar nicht stellen, denn jeder hat ganz andere Voraussetzungen.
Stehen die norwegischen und isländischen Schüler lang nicht so unter einem Leistungsdruck wie die deutschen Schüler, da sie kein so aufwendiges Bewertungssystem wie wir haben, so herrscht dort eine ganz andere Disziplin wie bei uns. Zwischen Schülern und Lehrern besteht ein viel innigeres Verhältnis, fast freundschaftlich, da die Schüler von diesen ja auch keine Beurteilung zu befürchten haben.
In Polen hingegen müssen sich die Schüler mit Schichtunterricht begnügen, da die Schüleranzahl und die Gebäudekapazität deutlich auseinanderklaffen. So hat jedes System
für sich seine Vor- und Nachteile.
Besonders auffallend jedoch war die Gastfreundschaft, Aufgeschlossenheit und Zufriedenheit unserer Partner. Es war uns eine Freude, uns bei ihren Gegenbesuchen zu
revanchieren.
Besuch der norwegischen Klasse in Deutschland
Für jede Gruppe krönender Abschluss des Projektes war der Besuch einer norwegischen Klasse in Deutschland. Hier fand ein Treffen mit den deutschen Brieffreunden in Michelau statt. Endlich konnte man sich mal in die Augen schauen und den anderen anfassen, dem man ;schon seit drei Jahren Briefe schrieb. Norwegische Eltern, die ihre Kinder auf deren Abschlussfahrt begleiteten, durften auch deutsche Schulluft schnuppern und sich dank Herrn Hein mit unserem Dorf Gochsheim vertraut machen, während sich ihre Kinder in unserem Schwimmbad über ein gemeinsames Badevergnügen mit der Klasse 5a erfreuten. Ein gemeinsamer Besuch in Würzburg, bei dem unsere Kinder Paten für die norwegischen Gäste waren, war für alle ein unvergessenes Erlebnis.
Resümierend kann man nur hoffen, dass nach einer Pause der Erholung und der Umsetzung von all unseren Erfahrungen, die wir in den letzten drei Jahren machen durften, sich wieder ein Team findet und den Mut hat ein neues Projekt in Angriff zu nehmen. Ein großes DANKESCHÖN geht an alle Schüler, Eltern und Großeltern, dem gesamten Schulpersonal und dem Kollegium, die es durch ihre Unterstützung geschafft haben das Comeniusprojekt mit unvergesslichem Inhalt zu füllen.
D.Palmer
D.Palmer










